Warten auf Weihnachten – leichter gemacht
Weihnachtliches Brauchtum hat in Deutschland Tradition und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Hinter den vertrauten Leckereien verbergen sich Geschichten und Anekdoten, die bei gemütlichen Abenden in der stillen Jahreszeit durchaus für Gesprächsstoff sorgen.
Adventskranz und -kalender gehören zu Weihnachten wie der alljährlich festlich geschmückte Tannenbaum. Doch woher stammt eigentlich die Tradition, die verbleibende Zeit bis Weihnachten zu zählen? Die Geschichte des Adventskranzes reicht bis weit in das 19. Jahrhundert: 1839 hat sich der Erzieher und Theologe Johann Hinrich Wichern etwas Besonderes einfallen lassen, um den Kindern unter seiner Obhut die lange Wartezeit auf den Weihnachtsmann zu verkürzen. Er setzte 20 kleine rote und vier große weiße Kerzen auf ein altes Wagenrad. An jedem neuen Tag wurde zusätzlich eine weitere der kleinen Kerzen angezündet. Zur Feier der Adventssonntage kam dann jeweils eine der großen Exemplare hinzu. Auf dieser Geschichte basiert das Brauchtum des heute bekannten Adventskranzes, der seit Anfang des 20. Jahrhunderts fest zur deutschen Adventstradition gehört.
Wie beim Adventskranz stammen auch die Ursprünge des Adventskalenders aus dem 19. Jahrhundert. Es ging ebenfalls darum, die Wartezeit bis zum 24. Dezember zu verkürzen. So wurde jeden Tag ein Kreidestrich an die Wand gemalt. 1904, also etwas später, gab der Münchner Verleger Gerhard Lang den ersten Adventskalender in den Druck. Er bestand aus einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben. Heutzutage verbergen sich hinter den vielen Türchen der vorweihnachtlichen Kalender Süßigkeiten oder sogar kleine Spielsachen.
Auch die Bäckerei Kamps knüpft an Traditionen an und bietet den Kunden zahlreiche vorweihnachtliche Köstlichkeiten. Zusätzlich haben wir für Sie einen Online-Adventskalender gebastelt, hinter dessen Türchen sich viele weitere Informationen rund um den Advent und das Weihnachtsfest verstecken.



